Quereinsteiger mit Leidenschaft: Mario

Interview mit Mario

Wie bist du zur Freiwilligen Feuerwehr Rethen gekommen?

Ich wurde bei der Blutspende in Rethen von Florian angesprochen, dem Gruppenführer in Rethen, ob ich nicht Lust hätte bei der Ortsfeuerwehr aktiv zu werden. Da ich schon vorher den Gedanken gehabt habe, als Neubürger einem Verein in Rethen beizutreten, überzeugte mich die Gemeinnützigkeit der Feuerwehr und ich trat bei.

Was hat dich dabei besonders interessiert?

Zum einen die Technik die dahinter steht, als auch das Engagement und die rege Teilnahme der Feuerwehr im Rethener Dorfleben. Da ich selbst Familienvater bin, gefällt mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sowie die damit verbundene Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit besonders gut.

Was bedeutet es für dich, ein Teil der Mannschaft zu sein?

Eine Menge! Man merkt besonders als Neuer, wie gut das Team funktioniert. Kameradschaft wird bei uns groß geschrieben und der Zusammenhalt ist bombastisch. Alle Kameraden sind offen und herzlich. Es ist ein super Zusammenspiel aus Verein und Privatem, da die gegenseitige Hilfe bei den Kameraden auch außerhalb der Feuerwehr stattfindet. Insgesamt ein tolles Miteinander in dem sich jeder auf den anderen verlassen kann.

Du bist noch nicht so lange dabei wie die alten Hasen, hast dich aber schon vollständig integriert. Was war am Anfang das schwerste für dich und welche Aufgaben übernimmst du aktuell in der Rethener Feuerwehr?

Anfangs war es etwas schwer, die ganzen technischen Begriffe und Abkürzungen zu ordnen. Zudem musste ich die Abläufe in der Feuerwehr inhalieren und verinnerlichen. Aktuell bin ich als aktives Mitglied Truppmann in der Einsatzabteilung, zudem engagiere ich mich als Getränkewart und sorge für Nachschub an Kaltgetränken innerhalb der Ortsfeuerwehr.

Was rätst du Interessenten, gerade Quereinsteigern, die bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmachen wollen?

Für Quereinsteiger und Interessenten empfehle ich die Freiwillige Feuerwehr ganz klar, traut euch ruhig reinzuschauen. Es ist gesellschaftlich, verbunden mit einer super Truppe. Dabei ist es egal, ob man einen Keller auspumpt oder den Laternenumzug des Kindergartens mit einer Verkehrssicherung begleitet, unser Engagement ist bei den Leuten gern gesehen und hoch im Kurs. Vor allem die Ergänzung von Beruf und Feuerwehr finde ich ideal, deshalb sollte jeder Mal reinschnuppern und sich selbst ein Bild von uns machen. Kommt vorbei!

Welche Aus- und Fortbildungen waren ein Muss und hattest du dabei ein persönliches Ziel?

Mein Ziel, welches sich auch erfüllt hat, war die tatkräftige Unterstützung als aktives Mitglied über eine Fördermitgliedschaft hinaus. Zudem freue ich mich, über das Fachwissen im Einsatzfall, welches ich gelernt habe. Zukünftig nehme ich mir vor an weiteren Lehrgängen teilzunehmen und mich stärker in der Nachwuchsgewinnung zu engagieren, da hier eine essenzielle Basisarbeit getan wird, um die Feuerwehr nachhaltig zu stärken.

Einen kleinen Nachtrag zu den bereits erlebten Einsätzen möchte ich noch hinzufügen: als die Hitzeperiode im Sommer anhielt und wir zu zahlreichen Feld- und Böschungsbränden ausrücken mussten, imponierte mir die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und unseren Landwirten, bei der Bekämpfung der Flammen und der Schadensbegrenzung. Das war einfach ein tolles Gefühl.

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    Über den Autor

    Internetbeauftragter der FFW-Rethen

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    Tobias B. Administrator