Gruppenführer mit Herz: Florian

Interview mit Florian


Wie bist du zur Freiwilligen Feuerwehr gekommen, was war der Anlass und wie lange bist du schon dabei?


(Florian lacht) Ich konnte es kaum erwarten zehn Jahre alt zu werden, um in die Jugendfeuerwehr eintreten zu können. Meine Vorfreude und mein Interesse an ,,Feuerwehr“ war in meinem Umfeld bekannt, sodass mein Kindheitstraum in Erfüllung ging. Da meine Freunde bereits in der Jugendfeuerwehr waren und die Familie der Feuerwehr damals und noch heute sehr verbunden ist, stand die Diskussion nicht zur Debatte. In diesem Jahr kann ich auf 26 tolle Dienstjahre zurückblicken.


Was sind aktuell deine konkreten Aufgaben bei der Freiwilligen Feuerwehr Rethen?


Zur Zeit bin ich einer von zwei Gruppenführern der aktiven Gruppe und somit gesamtverantwortlich für Einsatz- und Ausbildungszwecke. Zudem habe ich mich lehrgangstechnisch stets weiterentwickelt und zähle in Rethen zu den Kameraden mit dem breitesten Ausbildungsstand. Lustigerweise habe ich das so nicht vorgesehen, da ich zuerst nur den Grundlehrgang, sowie den Atemschutzlehrgang machen wollte. Es kam allerdings anders und so übernehme ich heute Verantwortung für die Kameraden.


Warum ist es dir wichtig, bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sein?


Zu aller erst ist es ein Hobby, welches mir besonders viel Spaß macht. Ich denke, dass das die Hauptsache ist. Man tut in seiner Freizeit etwas Sinnvolles, hilft anderen Menschen und engagiert sich als Verein im Dorfleben. Besonders wichtig ist mir auch die Tatsache, dass man mit tollen Leuten so einiges bewegen kann und wir eine schlagkräftige und starke Truppe sind, in der Teamgeist zählt.


Wie sieht der zeitliche Aspekt aus und wie viel Zeit investierst du in die Feuerwehr?


Das ist schwer zu sagen. Als Gruppenführer muss man viel Zeit investieren. Ich denke mal vier Stunden pro Woche allein für Vor- und Nachbearbeitung von Ausbildungsdiensten. Dazu kommen die Versammlungen in der Samtgemeinde Papenteich und die Veranstaltungen im Dorfleben.


Gibt es Veranstaltungen, welche für die Mannschaft wichtig sind?


Alle Veranstaltungen, die das Kameradschaftliche fördern und den Zusammenhalt stärken sind hier an erster Stelle zu nennen. Zudem ist unser Jahresabschluss und unsere Gruppenfahrt zu nennen, sowie an den Wettbewerben teilzunehmen, um ehrgeizig ein Ziel zu erreichen, wie z.B. eine Leistungsspange auf Bezirksebene. Wir legen z.B. sehr viel Wert auf eine gute Atmosphäre und Teamgeist innerhalb der Gruppe, was mich besonders glücklich macht.


Was würdest du noch unentschlossenen Interessenten mitgeben, um den Schritt zur Freiwilligen Feuerwehr zu wagen?


Wer sich im Dorf effektiv integrieren und ohne großen Aufwand neue Kontakte knüpfen möchte, findet sehr schnell Anschluss. Dabei trifft man auf alle Alters- und Berufsschichten, die sich gut verstehen. Besonders freuen wir uns über Quereinsteiger. Man leistet seinen Beitrag zum Ehrenamt und wenn wir ehrlich sind, wären die Kommunen ohne das Ehrenamt Feuerwehr sowohl finanziell und personell unterfordert. Feuerwehr verbindet die unterschiedlichsten Menschen und das ist auch das Besondere!

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    Über den Autor

    Internetbeauftragter der FFW-Rethen

    Stellv. Jugendwart

    Tobias B. Administrator

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